Krakau, Polen
Oskar Schindler Emaillierfabrik-Museum
Die Emaillierfabrik wurde 1937 gegründet und produzierte Waren aus emailliertem Metallblech. Während des Zweiten Weltkrieges arbeiteten in der Fabrik von Oskar Schindler Juden, die von der Vernichtung bedroht waren. Im Jahr 1944 bereitete er gemeinsam mit seinem Buchhalter die berühmte „Schindler-Liste” vor, auf deren Grundlage er 1100 jüdische Arbeiter herauskaufte und in die Tschechoslowakei transportierte, wodurch er sie vor dem sicheren Tod rettete. Nach dem Krieg wurde das Fabrikgebäude von der Staatskasse Polens und anschließend von der Stadt Krakau übernommen. Das Historische Museum entschied, eine Ausstellung zum Gedenken des Schicksals von Krakau und seinen Bewohnern während der deutschen Besetzung in den Jahren 1939-1945 zu öffnen. Das Museum befindet sich im Originalgebäude der Emaillierfabrik. Bei der Erstellung des Lichtdesigns wollten wir den industriellen Charakter der Anlage betonen. Deswegen haben wir neben der fokussierten Ausstellungsbeleuchtung auch zwei Industrieleuchtensysteme vorgeschlagen: SATURN und KRYPTON, die das Werksgefühl des Raumes hervorhoben und perfekt in das industriellen Interieur passen, und dabei die Touristen direkt in die präsentierte Vergangenheit transportieren.
Anwendung

Kunst & Kultur

Angewandte Produkte